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7.3.-10.5.09

Ende der 60er Jahre begannen mehrere junge Künstler in den USA Fotografien als Vorlage für ihre Bilder zu nutzen. Sorgfältig bis ins Detail porträtierten sie Gegenstände, Orte und Menschen der amerikanischen Stadt und Peripherie. Es wurden verschiedene Begriffe zur Definition dieser Kunst benutzt, vornehmlich Hyperrealismus und Fotorealismus.

Im Unterschied zu den Künstlern der Pop Art präsentierten die Fotorealisten ihre in vielen Fällen alltäglichen Themen nicht auf ironische Weise. Sie hielten sich stattdessen möglichst detailgetreu an die mechanischen Reproduktionen, die ihnen als Ausgangspunkt dienten. Mittels vielfältiger Methoden, fotografische Informationen auf die Leinwand zu übertragen, produzierten sie lebendige Bilder von Motiven wie etwa reflektierende Schaufenster, glänzend polierte Autos, Süßigkeiten oder Familienferien, oft in einem weitaus größeren Maßstab als das Ausgangsmaterial.



Chuck Close
Klaus, 1976
Aquarell auf Papier, auf Leinwand aufgezogen
203.2 x 147.3 cm
Sammlung Sydney und Frances Lewis
© Chuck Close, courtesy PaceWildenstein, New York


Picturing America, die erste große Fotorealismus-Ausstellung in Deutschland seit fast dreißig Jahren, präsentiert Arbeiten von Robert Bechtle, Charles Bell, Tom Blackwell, Chuck Close, Robert Cottingham, Don Eddy, Richard Estes, Audrey Flack, Franz Gertsch, Ralph Goings, Ron Kleemann, Richard McLean, Malcolm Morley, Stephen Posen, John Salt, Ben Schonzeit und Paul Staiger. Zugleich tief nostalgisch und unglaublich frisch, bieten die Werke der Ausstellung eine Momentaufnahme dieses wichtigen Kapitels in der Kunstgeschichte und dieses Abschnitts der amerikanischen Geschichte. Die Ausstellung würdigt das hohe Ansehen, das der amerikanische Fotorealismus im Deutschland der 70er Jahre genoss, indem zahlreiche Werke aus der Sammlung von Peter und Irene Ludwig gezeigt werden, sowie ein Portfolio mit zehn Lithografien, die in Zusammenhang mit der documenta 5 entstanden sind – dort war eine große Präsentation dieser Kunstbewegung gewidmet.


Kuratorin

Dr. Valerie L. Hillings
Solomon R. Guggenheim Museum, New York

Ort

Deutsche Guggenheim
Unter den Linden 13/15
10117 Berlin

Öffnungszeiten

Täglich 10 bis 20 Uhr
Donnerstags bis 22 Uhr
Auch Deutsche Guggenheim SHOP und Deutsche Guggenheim CAFE

Eintrittspreise

Erwachsene € 4
Ermäßigt € 3
Kinder unter 12 Jahren Eintritt frei
Schulklassen Eintritt frei
Schulklassen mit Führung € 25
Gruppen bis 20 Personen € 35
Familienkarte € 8
Montags Eintritt frei

Katalog und Edition

Zur Ausstellung erscheint der Katalog Picturing America: Fotorealismus der 70er Jahre (Deutsch/Englisch, € 28).

Edition Nr. 46 Picturing America (the album) (2009), ein Album mit Fundstücken, Arbeiten und Beiträgen von Künstlern der Ausstellung, ist exklusiv in einer Auflage von 50 Exemplaren und 35 A.P, teilweise signiert, im Deutsche Guggenheim SHOP erhältlich (Preis auf Anfrage), (030) 20 20 93 -15 / -16.

Führungen

Daily Lectures: täglich um 18 Uhr (kostenlose Führung)
I like Mondays Lectures: montags 11 bis 14 Uhr und 16 bis 19 Uhr (kostenlose Kurzführungen)
Lunch Lectures: mittwochs um 13 Uhr (Führungen zu ausgewählten Themen und anschl. Lunch)
Brunch Lectures: sonntags um 11.30 Uhr (Führungen zu ausgewählten Themen und anschl. Brunch)

Gerne bieten wir auch Sonderführungen in Deutsch und Englisch sowie Kinder- und Schulführungen an. Informationen und Buchungen unter (030) 20 20 93-19 oder berlin.guggenheim@db.com. Kartenreservierungen unter (030) 20 20 93-11

Deutsche Guggenheim Club

Informationen über den Freundeskreis des Deutsche Guggenheim erhalten Sie unter (030) 202093-19.

Deutsche Guggenheim SHOP

Mehr als 700 Artikel: Bücher, Schmuck, Spielwaren.
Deutsche Guggenheim SHOP

Deutsche Guggenheim CAFE

Getränke, Brunch/kleine Speisen: wechselndes Angebot.

Verkehrsverbindungen

U-Bahn Stadtmitte (U2) und Französische Straße (U6)
S-Bahn Brandenburger Tor (S1, S2), Friedrichstraße (S3, S5, S7, S9, S75)
Bus 100, 200, TXL
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