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Die neue Ausstellungsreihe der Deutschen Bank stellt zukünftig in jedem Frühjahr (April-Juni) ausgewählte Neuerwerbungen für die Sammlung Deutsche Bank im Berliner Deutsche Guggenheim vor. Die von Dr. Ariane Grigoteit, Direktorin und Leiterin der Kunst der Deutschen Bank kuratierte Schau führt damit die Sammlungspräsentation in Berlin fort, die mit der Jubiläumsschau „25“ die bisher erfolgreichste Ausstellung überhaupt im Deutsche Guggenheim bildete. Anlässlich des 10-jährigen Geburtstages der Ausstellungshalle Unter den Linden wird das Joint Venture zwischen Deutscher Bank und Guggenheim Foundation nun mit dieser, die außergewöhnliche Zusammenarbeit reflektierenden Schau gefeiert. Zum ersten runden Geburtstag treten so die jüngsten Neuerwerbungen der Banksammlung in Dialog mit Meisterwerken der Guggenheim Stiftung, der Eremitage in St. Petersburg, des Stockholmer Moderna Museet, dem Pariser Musée d’art Moderne de la Ville, der Dakis Joannou Foundation sowie noch nie gezeigten Werken aus der Unternehmenssammlung selbst.



Isa Genzken
Kinder filmen XV, 2005
© Galerie Daniel Buchholz, Köln


Die Schau AFFINITIES, die nach der Berliner Präsentation weiter nach Mumbai und nach Hongkong tourt, wird anlässlich des 10-jährigen Jubiläums im Deutsche Guggenheim zehn künstlerische Paarungen mit Inkunabeln der Kunst­geschichte zeigen. Das Spektrum der Schau reicht von Werken Henri Matisses oder Wassily Kandinskys über Stars der Gegenwart wie Hiroshi Sugimoto und Louise Bourgeoise bis hin zu New­comern der internationalen Kunstszene wie Kai Althoff und Diamantis Sotiro­poulos.



Sigmar Polke
Ohne Titel (Drehung), 1979
© Sigmar Polke





Kruger, Barbara
Ohne Titel (we are all that heaven allows), 1984


Anlässlich der Ausstellung AFFINITIES im Deutsche Guggenheim entstanden zudem für die Sammlung Deutsche Bank erstmals Auftragswerke. Zum Auftakt wurde das Künstlerduo Clegg & Guttmann gebeten, die Bankvorstände zu porträtieren, die seit 1997 das Deutsche Guggenheim verantworteten. Neben Gründer Hilmar Kopper sind dies Rolf-E. Breuer sowie sein Nachfolger Tessen von Heydebreck. In drei individuellen Sitzungen fotografiert, lässt sich die Aufnahme dennoch als Ganzes zusammensetzen und verstehen – als Bild einer ersten Dekade. Die fotografischen Porträts ergänzt im Pendant das Diptychon des österreichischen Künstlers Erwin Wurms. Vor der spektakulären Titanfassade des Bilbaoer Guggenheim Museums fotografierte er den auf der Sammlung Deutsche Bank (Ariane Grigoteit) fußenden Thomas Krens unter dem Titel „Don’t trust your curator“.



Laura Owens
Ohne Titel, 2004
© Courtesy the Artist and Galerie Gisela Capitain, Köln


„Krens fußt auf Grigoteit“, so Brita Sachs im ausstellungsbegleitenden Katalog, „-sprich, für seine diversen Aktivitäten schuf der New Yorker Kunstimperator ein dicht geknüpftes Netzwerk und ohne die Deutsche Bank gäbe es nicht seit zehn Jahren das Berliner Deutsche Guggenheim.“

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