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Fünfundzwanzig Jahre
Sammlung Deutsche Bank

Jubiläumsausstellung anlässlich des 25. Geburtstags aktueller Kunst in der Deutschen Bank

”Geburtstag erzählt immer eine Geschichte aus unserem Leben, und es ist der erste Beweis dafür, dass wir ein Leben haben. Jede Geburtstagsfeier ist eine Chance, uns daran zu erinnern, dass wir alle mit und unter anderen Menschen leben. Denn alle Städte und alle Orte sind auf persönlichen Geschichten der Menschen aufgebaut.”
Yutaka Sone, Birthday Party


25 – die Jubiläumsschau zum Kunstengagement der Deutschen Bank stellt erstmals die weltweit größte Unternehmenssammlung in einer umfassenden Museumspräsentation vor: die Sammlung Deutsche Bank – ihre Geschichte, ihre Wirkung, ihre Bedeutung für die Menschen, die mit ihr leben und sie prägen.



© Lee Mawdsley, London

Anlässlich dieses 25. Geburtstages befragte die Ausstellungskuratorin Dr. Ariane Grigoteit 25 Wegbegleiter und Freunde der Sammlung nach ihren Lieblingsstücken und herausragenden Werken aus der Sammlung. So schildern Museumsdirektoren, Kuratoren, Galeristen und langjährige Berater aber auch Vorstandsmitglieder der Bank ihre persönliche Sicht auf die einzigartige Sammlung, die in der Schau durch die Curator’s Choice um den ”internen” Blick der Bank ergänzt wird. Neben den nicht ganz wörtlich zu nehmenden ”Meilensteinen” der Kunst, Werken, die heute als Ikonen der Sammlung wirken, werden auch die jüngsten Ankäufe des Bankhauses wie Arbeiten Julie Mehretus, Tam Ochiais, Emel Geris und William Kentridges zu sehen sein. Insgesamt bietet die Schau überraschende Ein- und Ausblicke zur Sammlung sowie den einzigartigen Bedingungen der ”Kunst am Arbeitsplatz” in der Bank.

Zu den ausgewählten Highlights der Ausstellung 25 zählen neben Werken des deutschen Expressionismus wie Wassily Kandinskys Aquarell mit rotem Fleck (1911), Ernst Ludwig Kirchners Bahnhof Königstein (1917) oder Emil Noldes Phantasie (1931) auch Arbeiten bedeutender Vertreter der Nachkriegskunst wie Joseph Beuys, Georg Baselitz, Sigmar Polke und Gerhard Richter.
Zugleich richtet die Ausstellung den Fokus auf die internationale Gegenwartskunst, die seit Jahren das globale Bild der Sammlung prägt: Zu sehen sind zarte Zeichnungen der in New York lebenden Künstlerin Elizabeth Peyton, Werke von Francis Alys sowie Arbeiten von Tom Sachs. Neben subtilen Aquarellen des Briten Tim Stoner und Laura Owens, einer Künstlerin von der amerikanischen Westküste, werden Fotografien von Thomas Struth, Isaac Julien, Gillian Wearing und Hiroshi Sugimoto präsentiert. In der Ausstellung vertreten sind außerdem Kunstwerke von Kara Walker und Bill Viola sowie Bilder der jungen japanischen Künstlerin Miwa Yanagi, deren utopische Foto-Visionen bereits in ihrer Einzelausstellung im Deutsche Guggenheim Anfang 2004 großes Aufsehen erregten.



© Lee Mawdsley, London

Erstmals wurde die Ausstellungshalle Deutsche Guggenheim in die angrenzenden Räumlichkeiten der Deutschen Bank Berlin erweitert. Eingebettet in die visionäre Ausstellungsarchitektur Zaha Hadids wird diese Schau zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk, das mit rund 300 Werken des 20. und 21. Jahrhunderts einen Überblick über mehr als hundert Jahre Kunstgeschichte bietet.

Die Londoner Star-Architektin erhielt als erste Frau den renommierten Pritzker Architecture Prize. Zu ihren jüngsten Entwürfen zählen unter anderem die Installation Ice-Storm für das MAK in Wien, das Rosenthal Center of Contemporary Art, Ohio und das Phaeno-Science Center in Wolfsburg. 2005 gewann Hadid zudem den Architekturwettbewerb für das neue Zentrum der Architecture Foundation in London. Hadids faszinierender Parcours für die Kunst reflektiert die Entwicklungsgeschichte des Kunstengagements der Deutschen Bank sowie die einzigartigen Bedingungen der ”Kunst am Arbeitsplatz”, die - täglich präsent - kaum jemanden gleichgültig lässt.




Ausstellungsarchitektur von Zaha Hadid
© Deutsche Guggenheim, Berlin
Foto: Mathias Schormann


Seit 1979/80 kontinuierlich erworben und unter dem Motto ”Kunst am Arbeitsplatz” in den Bankgebäuden weltweit zu sehen, bietet sie vielen Betrachtern Anregung und Herausforderung. Heute umfasst sie als mittlerweile größte Unternehmenssammlung über 50.000 Werke, die als Teil des wegweisenden Konzepts eine alternative Währung in der Bank etablierten.



© Lee Mawdsley, London

Aktuelle Kunst stiftet seitdem Individualität und Identität in der Deutschen Bank. Viele Banker erlebten erstmals Kunst am Arbeitsplatz und viele Künstler erstmals ihre Werke in einer Bank. Das Konzept, Kunst am Arbeitsplatz in Bankgebäuden weltweit zu präsentieren, war noch Ende der siebziger Jahre bahnbrechend und zeugte von dem Stellenwert, den die Deutsche Bank der Kunst in der Unternehmenskultur einräumte.
Sie spiegelt bis heute den innovativen Geist des kulturellen Engagements der Bank wider und hatte für viele andere Unternehmen weltweit Vorbildcharakter. Anders als in einem Museum ist die unmittelbare Begegnung mit der Kunst in der Bank eine direkte, alltägliche Erfahrung – ein ständiger Dialog. Geprägt wurde das einzigartige Erscheinungsbild der Sammlung vor allem durch das persönliche Engagement aller Beteiligten, die Liebe zur Kunst und den Mut, auf der Suche nach neuen Ideen und Perspektiven ungewöhnliche Wege zu beschreiten.


Die Paten:
Prof. Dr. Jean-Christophe Ammann, ehem. Direktor des Museums für Moderne Kunst, Frankfurt am Main
Prof. Irina Antonowa, Direktorin des Puschkin-Museums, Moskau
Prof. Dr. Peter Beye, ehem. Direktor der Staatsgalerie Stuttgart, Stuttgart
Dr. Rolf-E. Breuer, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main
Sadie Coles, Galeristin, London
Dr. Christoph Graf Douglas, Kunstberater, Frankfurt am Main
Prof. Dr. Klaus Gallwitz, Gründungsdirektor der Sammlung Frieder Burda, Baden-Baden / Karlsruhe
Ingvild Goetz, Sammlerin, München
Bärbel Grässlin, Galeristin, Frankfurt am Main
Francesca von Habsburg, Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, Wien
Dr. Tessen von Heydebreck, Mitglied des Vorstands, Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main
Max Hollein, Direktor, Schirn Kunsthalle, Frankfurt
Yoshiko Isshiki, Kunstberaterin, Tokio
Fred Jahn, Galerist, München
Dakis Joannou, Sammler, Athen
Hilmar Kopper, ehem. Vorsitzender des Aufsichtsrates, Deutsche Bank AG
Thomas Krens, Direktor der Solomon R. Guggenheim Foundation, New York
Paul Maenz, Sammler, Berlin
Ivo Mesquita, Kurator, Sao Paulo
Prof. Dr. Mikhail B. Piotrovski, Direktor Staatliche Eremitage, St. Petersburg
Miuccia Prada, Fondazione Prada, Mailand
Sir Simon Rattle, Künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Berliner Philharmoniker
Craig Robins, Sammler, Miami
Nicolaus Schafhausen, Direktor, Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main
Wolfgang Wittrock, Kunsthändler und Stiftungsvorstand Ferdinand-Möller-Stiftung, Berlin



Zur Ausstellung finden Sie folgende Beiträge in www.db-artmag.com, dem online Kunstmagazin der Deutschen Bank:
feature
- Willkommen zu " 25"
- Hall of Fame
- Sammlung mit Aussicht
- Visionäre Räume: Zaha Hadid
feedback
- Presse zu "25" in Berlin und Dialog Skulptur in Seligenstadt
- Interviews mit den Patinnen: Sadie Coles und Bärbel Grässlin