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Das Rundum-Bild "The
Swimmer in the Econo-mist" von James Rosenquist - unter Freunden Jim genannt - entstand in Fortsetzung
der seit drei Jahrzehnten realisierten Raumgemälde und stellt einen beeindruckenden
Höhepunkt dar. Seit 1997 arbeitet er an der "neuen Arbeit für Berlin"
in seinem Atelier in Aripeka (Florida) und überwachte persönlich die Installation
im Deutsche Guggenheim Berlin. |
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In der Tradition seiner Environmental Paintings verwandelt der Künstler die Wände des 510 Quadratmeter großen Raumes in ein Rundum-Gemälde. In Erinnerung an Deutschland und Berlin, das Rosenquist kurz nach dem Mauerfall besuchte, entstand auf drei Leinwänden ein aufwühlend dynamisches Deutschland-Bild. Über 48 Meter lang, ist es das bisher größte Gemälde Rosenquists. Große Formate und gesellschaftspolitische Themen nehmen im Werk des Pop Art-Künstlers einen zentralen Raum ein. Die Vorliebe für große Dimensionen geht auf seine Arbeit als Reklamemaler zurück, mit der er sich als junger Mann den Lebensunterhalt verdiente. In seinen Werken ließ er künstlichen Bodennebel aufsteigen, um auch die
Decke und den Boden seines Bild-Raumes zu entmaterialisieren. Er verwendete
herabhängende, bemalte Kunststoffolien, um seine Collagetechnik in die
dritte Dimension zu überführen. |
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Rosenquists Pop-Art beschränkt sich nie darauf, alltägliche Sujets kunsttauglich zu machen. Seine Bildwelt begleitet immer der kritische politische Kommentar. So schockierte er mit dem ersten Environmental Painting "F-111" (1965), das den gleichnamigen Jagdbomber zeigt, die New Yorker Öffentlichkeit. Diesseits des Atlantiks jedoch verschaffte ihm das Gemälde internationale Anerkennung. |
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| In Deutschland fand Rosenquist schon in den sechziger Jahren große Beachtung: Der Sammler Peter Ludwig lernte ihn 1968 kennen und erwarb kurze Zeit später den Bildraum "Horse Blinders" (1968/69) - heute eines der Höhepunkte im Ludwig-Museum in Köln. 1972 fand, ebenfalls in Köln, eine Retrospektive des umfangreichen Werkes von James Rosenquist im Wallraf-Richartz-Museum statt. |
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Und da Pop-Art nicht nur Stil, sondern auch Mode verkörpert, ließ sich der Künstler einen Anzug aus Papier maßschneidern. Die Neuauflage dieser praktischen Papier-Kleidung - die Edition No. 2 des Deutsche Guggenheim Berlin - trug der Künstler zur Vernissage. Eine weitere "Maßarbeit" für das Deutsche Guggenheim Berlin ist der Rosenquist-Berliner. An der Kasse erhält jeder Besucher den abgebildeten Aufkleber. Den Pfannkuchen dazu gibt's dann gratis in der KAFFEEBANK im Deutsche Guggenheim Berlin. Kunst und Kommerz verschmelzen - Pop-Art ist ein umfassendes Lebensgefühl. |